- Existenzanalyse wurde von Viktor Frankl in den dreißiger Jahren als anthropologische Theorie für eine existentielle Richtung der Psychotherapie und Beratung entwickelt.
- Existenzanalyse bedeutet Analyse der Bedingungen für ein freies, selbstgestaltetes und menschenwürdiges Leben.
- Existenzanalyse hat die Entfaltung der Offenheit und Eigenaktivität im Erleben, in den Beziehungen und im Handeln zum Ziel.
- Existenzanalyse arbeitet somit an den personalen Voraussetzungen für eine sinnvolle Existenz, wo diese durch seelische Krankheiten und Störungen verschüttet sind.
- Existenzanalyse hat als theoretischen und praktischen Hintergrund das Konzept der vier Grundmotivationen, die als "Bausteine der Existenz" systematisch im Therapiegespräch eingesetzt
werden.
- In der Existenzanalyse wird der Mensch als Person gesehen, die sich selbst gestalten kann und im dialogischen Austausch mit sich und der Welt steht. Begriffe wie Dasein, Existenz, Beziehung,
Werte, Freiheit in der Entscheidung und Verantwortung sind Grundbegriffe existenzanalytischer Denkweise, die im Schlüsselbegriff "Sinn" (=Logos) zusammenlaufen
Ziel existenzanalytischer Psychotherapie ist es, mit innerer Zustimmung handeln und leben zu können, automatisierte Lebensabläufe zu hinterfragen, um zu einer freien und als sinnvoll erlebten
Lebensgestaltung zu kommen.
Die Therapiesitzungen finden in der Regel 1 Mal pro Woche statt.